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MUT ZUR DISSONANZ

  • "Kaisersaal", Bürgerhaus Sonnenberg König-Adolf-Straße 6 65191 Wiesbaden Deutschland (Karte)

Ein szenischer Liederabend im Rahmen der Veranstaltungsreihe
MUTAUSBRÜCHE - LAUT. KRAFTVOLL. UNBEQUEM
von WIR in Wiesbaden

Grenzen.testen – ein Liederabend über den Mut, die eigene Stimme zu finden.

Mut beginnt nicht dort, wo die Angst endet, sondern dort, wo wir uns trotz der Angst bewegen. Die Grenze kann dabei vieles sein: eine gesellschaftliche Ordnung, eine politische Macht, eine vorgegebene Rolle, ein moralisches Gebot – oder eine Grenze, die wir selbst in uns tragen.
Wir begegnen Menschen, die an solche Grenzen stoßen und sich zu ihnen verhalten müssen: Sie fügen sich, zweifeln, widersprechen, widerstehen oder brechen aus. Schuberts Figuren wie Iphigenia und Johanna Sebus stehen dabei ebenso für persönliche Entscheidungen wie Eislers politisch geschärfte Stimmen und Nina Hagens radikale Freiheit des Ausdrucks. Mit diesem Programm zeigen wir, inwiefern Künstler*innen oder die von ihnen erschaffenen Figuren an die Grenzen ihrer Zeit gestoßen sind – unterschiedliche Stimmen, unterschiedliche Formen von Mut – und immer wieder die Frage, was jenseits einer Grenze liegt.

Mezzosopran: Julika Hing
Klavier: Aozora Deguchi
Moderation/Arrangement: Noah Damm

Programm:
Franz Schubert, Rita Strohl, Nina Hagen, Hanns Eisler, Poldowski (Régine Wieniawski)

Julika Hing ist eine junge deutsch-amerikanische Mezzosopranistin. Sie ist als solistische Sängerin in verschiedenen Konzerten und Opernproduktionen zu hören und gestaltet eigene Liederabende. Ein besonderes Interesse hat sie an zeitgenössischer Musik und am interdisziplinären Austausch. In den letzten Jahren realisierte sie bereits verschiedene Cross-Over-Projekte. Seit 2019 studiert sie im Fach Gesang an der Hochschule für Musik in Karlsruhe bei Maria Venuti, Hanno Müller-Brachmann und Christiane Libor. Sie ist Stipendiatin der Heidelberger Liedakademie.

Noah Damm ist ein junger Dirigent, Sänger und Regisseur aus Berlin. Sein Fokus in der Musik liegt auf einer spartenübergreifenden Probenarbeit mit Verschmelzung der Disziplinen. Während seines Dirigier- und Gesangsstudiums in Weimar realisierte er als musikalischer Leiter verschiedenste Opernprojekte und Uraufführungen eigener Kompositionen, übernahm darin selbst Partien oder führte Regie.

Die Pianistin Aozora Deguchi hat sich mit ihrer tiefen Leidenschaft für das Kunstlied und die Kammermusik als vielseitige Künstlerin etabliert. Sie ist weltweit in Konzerten zu hören, auch sie ist Stipendiatin der Heidelberger Liedakademie und eine Schülerin von Susan Manoff.

Tickets 15,00 € /ermäßigt 12,00€ an der Abendkasse
Reservierung möglich per Mail an wiesbadener-burgfestspiele@gmx.de
Einlaß ab 18:30 Uhr; freie Platzwahl. Inhaber*innen der “Freizeitkarte” erhalten 50% Ermäßigung pro Karte.

Frühere Events: 17. Mai
„Hin und zurück“ von Paul Hindemith